Wie war es das Coronaprojekt zu planen und durchzuführen?

Gedanken von Lidia
Das Coronaprojekt war ein sehr spontanes Projekt, denn niemand von uns hatte eine Pandemie erwartet. Ich war mitten in der Planung vom Sportplatz und unserem Sponsorenlauf. Doch dann kam Corona. Die Schulen wurden geschlossen, also war schnell klar, dass der Sponsorenlauf nicht stattfinden kann und noch schneller wurde mir bewusst: Ich kann nicht für ein Jahr nach Ghana. Zuerst muss ich sagen, war ich einfach nur enttäuscht und habe nicht daran gedacht, dass ich auch von hier helfen kann. Doch dann hat der Lehrer mit dem ich den Sponsorenlauf organisiert hätte, mich auf eine Idee gebracht.
Er fragte mich: „Lidia können wir den Menschen gerade in dieser schweren Zeit auch anders helfen?“

Dann kam es in meinem Kopf.
Die Medien haben non stop über Corona gesprochen, aber weiß eigentlich jemand wie die Coronasituation in Afrika aussieht?
Nein darüber wurde nicht berichtet und natürlich gibt es auch da Corona. Wir wollten die Menschen informieren und aufklären, um diese Situation zu ändern. Wir wollten den Menschen Unterstützung geben und hier in Deutschland wollten wir auch darauf aufmerksam machen, dass Corona weltweit eine gesundheitliche Bedrohung ist.
Wir hatten die Idee mit dem Sponsorenlauf nicht aufgegeben und haben uns Gedanken gemacht, wie man einen organisieren kann während eines Lockdowns. Natürlich war auch unsere Intention unsere Schüler*innen fit zu halten. Also konnten wir zwei Themen miteinander verknüpfen. Also entschlossen wir einen digitalen Sponsorenlauf für einen Monat zu machen. Diese Aktion war für unsere Schüler*innen freiwillig, deswegen hatten wir beschlossen, dass jeder mitmachen kann der Lust hat, um mehr Spenden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir benutzen eine Sportapp und in dieser App hatten wir eine Gruppe, so konnten wir sehen wie viele Kilometer die anderen bereits gelaufen sind. So konnte man sich gegenseitig motivieren. In meinem Umkreis kam diese Idee auch sehr gut an. Meine ganze Handball Mannschaft hat mitgemacht. Also wurde für einen Monat reichlich viele Kilometer gesammelt. Nach dem Monat musste man sich einen Sponsor suchen, der einen pro erlaufenden Kilometer eine Geldsumme sponsert. Die Teilnehmenden hatten dafür 3 Wochen Zeit. Selbstverständlich konnte man natürlich auch einfach so Geld spenden. Nach dem Sponsorenlauf hatten wir eine Summe von ca. 3000 Euro zusammen. Das komplette Geld wirde für die Coronahilfe in Ghana, im Ort Walewale, genutzt.
Mein Geschäftspartner Abraham Anaba in Ghana hat vor Ort alles ogsanisiert und möglich gemacht. Nach diesem Projekt sind wir zusammen gewachsen und danach wurde mir bewusst: Ich möchte mit ihm meine nächsten Projekte machen. Er wurde mein Teampartner, denn er hat genau die gleichen Intentionen wie ich. Seine Leidenschaft ist es Menschen zu helfen und auf ihn kann man sich verlassen. Er hat jeden Beweis und Foto geschickt, die ich wollte und brauchte. Alles was ihm gesagt wurde, hat er in die Tat gesetzt.
Da er sich dort besser auskennt, hat er Ideen gebracht, wie wir den Menschen dort am

besten helfen könnten.
Wir haben uns entschieden im ganzen Ort Wasserkanister aufzustellen, damit die Menschen sich zu jeder Zeit die Hände vernünftig mit Seife und Desinfektionsmittel waschen können. Zusätzlich haben wir überall Plakate aufgehangen, mit einfachen Bildern, damit die Menschen wissen was Corona ist und wie man sich am besten schützen kann. Außerdem haben wir über 300 Masken verteilt. Viele Menschen mussten ihre Arbeit pausieren, aufgrund des Lockdowns. Wenn die Menschen dort aber nicht arbeiten können, dann haben sie auch nichts zu essen. Deswegen haben wir Nahrungsmittel im ganzen Ort verteilt, damit sie ihre Familie weiter ernähren konnten.
Als ich die ganzen Videos und Bilder gesehen habe, war ich wirklich berührt, was wir so kurzfristig erreichen konnten. Innerhalb von zwei Wochen musste ich meine ganzen Pläne ändern, doch trotzdem ist dann so etwas großes und schönes entstanden.

Was ist entstanden?
Zuerst ist mein erstes eigenes Hilfsprojekt mit meinem eigenen Verein entstanden.
Wir konnten die Menschen unterstützen und ihnen zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.
Wir haben darauf aufmerksam gemacht, dass es Corona auch in Afrika gibt.
Und der wichtigste Punkt ist, mein Team ist entstanden.
Das Team was ich jetzt niemals mehr abgeben möchte.
Abraham und ich.
Ein Herz und eine Seele.
Das perfekte Team für one change one future.
Ich danke jeden der an uns glaubt!

Gedanken von Abraham
MY EXPERIENCE ABOUT THE CORONA PROJECT.
The Corona project was the first project we did since starting this organization.
It was a beautiful experience for me. I met a whole community which I had never met before. The passion of the people to gather and acccept what we had to give them was amazing. Being able to educate these people was something new for me. most of them did not even know much about the virus and how it even affected them. But I had the opportunity to gradually educate the. We made stickers indicating what to do and what not to do and this helped them a lot since the text was in their local language. Being affected by the pandemic, there was hunger in the community. It was a prevelage giving out some food to the families.

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