Wie kam es dazu, dass ich helfen wollte?

Ja, erstmal hey du !

Ich bin Lidia! Wenn du mehr über mich wissen möchtest, siehe dir den Beitrag an, in dem ich mich vorstelle.

Hier erzähle ich dir, wie ich dazu kam, in der Welt zu helfen.

Du musst wissen, dass meine Kindheit und Jugend nicht so leicht war. Ich hatte viele Hürden und habe mich schon immer nach dem Sinn des Lebens gefragt. Lange Zeit hatte ich keinen Sinn. Ich wollte nicht mehr. Ich leide seit 5 Jahren unter der Krankheit Depressionen. Ich war 2016 ungefähr ein Jahr in der Klinik.Ich hatte viele Suizidversuche. Therapie, Medikamente haben mich unterstützt, doch meinen Sinn des Lebens habe ich dadurch trotzdem nicht gefunden. Ich lebte vor mich hin. Ich war froh, wenn der Tag zu Ende war.

Doch dann, nach Jahren, habe ich meinen Lebenssinn gefunden.

Dies ist Menschen zu helfen.

Ich kann es gar nicht in Worten fassen, wie glücklich es mich macht, wenn ich andere Menschen glücklich machen kann. Mein Lebenswunsch, mein Lebensziel und mein Lebenssinn ist, die Welt zu einem besseren Ort zu gestalten.

Ich kann nicht einfach bei dem Elend zu schauen. Wenn ich schon als kleines Kind etwas gesehen habe, wo jemand Hilfe braucht, bin ich sofort dahin gegangen. Dabei ist mir mein eigener Schutz oft egal gewesen.

Mir fällt da sofort ein Beispiel ein, als ich 14 war. Ich stand an der Bushaltestelle und dort war ein alkoholisiertes Ehepaar und der Mann war super aggressiv gegenüber seiner Frau. Alle sind weggegangen und hatten Angst, dass ihnen etwas passiert. Ich als kleiner Furz (sorry wenn ich das so sage, aber es stimmte) ging dahin und habe dem Mann erstmal eine Ansage gemacht und gesagt, dass wenn er nicht aufhört, ich die Polizei rufe. Er hat mich dann angeschnauzt und hat nicht aufgehört. Dann hat er der Frau sogar an den Hals gepackt. Ich konnte mit der Frau auch kurz alleine reden und sie hat mir die Bestätigung gegeben, dass er sie schlägt. Dann habe ich die Polizei gerufen. Allerdings hatte die Frau zu mir gesagt ich solle das nicht tun, weil sie ihn liebt. Deswegen hat sie es bei der Polizei auch leider nicht zugegeben. Doch ich erinner mich noch genau was die Polizistin zu mir sagte. Sie sagte sie sei froh, dass es so Menschen wie mich gibt die dort einschreiten und ich soll es immer wieder machen.

Ich weiß demnach wirklich schon von Kindheitstagen an, dass ich Menschen helfen will.

Jedes mal wenn ich die Nachrichten geschaut habe, war ich traurig und konnte es nicht fassen, was alles auf dieser Welt passiert. Jedes mal wenn ich das gesehen habe, wusste ich: Ich will helfen, ich will nicht nur zuschauen. JA ich kann sogar sagen, dass diese grausame Welt für einen Teil meiner Depressionen verantwortlich ist.

Wie kann es sein, dass ich ein schönes Leben habe, wenn ein Kind im Krieg aufwächst?

Wie kann es sein, dass wir Tonnen von Essen wegschmeißen, aber Kinder verhungern?

Wie kann es sein, dass ich zur Schule gehen kann, wenn andere Kinder grausame Arbeit leisten müssen?

Das alles verstehe ich nicht!

Doch einfach dabei zuschauen, kam für mich nicht in Frage. Ich weiß, ich kann die Welt nicht ändern, doch vielleicht kann ich wenigstens ein paar Menschen glücklich machen. Für mich zählt jedes Lächeln, was ich jemandem auf das Gesicht zaubern kann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.